WfG fordert mehr Transparenz

Seit Monaten gärt es in der Gemeinde Großbeeren. Immer wieder gibt es von Seiten der Gemeindeverwaltung Überraschungen für den politischen Raum, so sieht es zumindest die Wählerinitiative WIR FÜR GROßBEEREN (WfG). Egal ob ein missglückter Kauf eines Fahrzeuges oder hohe Kosten für Gerichte und Rechtsanwälte häufig wird die Gemeindevertretung mit Faktoren überrascht, die zwar vorher bekannt waren, aber eben nicht den Mitgliedern der Gemeindevertretung. Gerade dafür hatte aber die Gemeindevertretung Ende 2019 ein entsprechendes Aktivitätenprotokoll aufgelegt, hier sollten alle “Projekte” berücksichtigt und über den Verlauf und den derzeitigen Sachstand berichtet werden. Und auch über die Rechtsanwaltskosten sollte regelmäßig berichtet werden. “Beide Beschlüsse sind bis heute nicht umgesetzt, weil sie ja von einer gewissen Regelmäßigkeit ausgehen,” so der WfG Gemeindevertreter Dirk Steinhausen.Die Gemeindevertretung beschließt etwas und dann ist es die Aufgabe des Bürgermeisters Tobias Borstel (SPD) diese Beschlüsse umzusetzen. Leider haben wir da eine große Differenz zwischen Anspruch und Umsetzung“, so Steinhausen weiter.

Wenn Beschlüsse nicht, oder teils unzureichend umgesetzt werden ist das sehr unbefriedigend. Sicher dauern manche Dinge, gerade in Corona-Zeiten immer mal wieder länger, dafür hat auch jeder Verständnis, aber innerhalb eines Jahres, darf man auch in diesen Zeiten, eine Umsetzung erwarten,” so pflichtet Jan Bartoszek, fraktionsloser Gemeindevertreter, der WfG bei. 

Die Mehrheit der Gemeindevertretung hat die Umsetzung der damaligen Beschlüsse mit dem Hintergrund für mehr Transparenz und besseren Arbeitsergebnissen der Gemeindeverwaltung beschlossen, leider scheint es bisher nicht so zu sein, was zu Frustrationen und Ärger im politischen Raum führt.

Man kann nur hoffen, dass die Verwaltung sich vornimmt im Jahr 2021 Beschlüsse Ernst zu nehmen und für deren Umsetzung zu sorgen“, so Steinhausen abschließend.

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